Hier sind alle Berichte zu finden!

Wettkämpfe · Michael Hempfer

01.09.2017

Amateur- Radrennfahrer beim Ötztal- Radmarathon

Am 27. August starteten Michael Hempfer und Daniel Kloos von den TSG- Radamateuren mit weiteren 4.300 Radsportlern aus aller Welt beim Ötztaler Radmarathon. Dieser zählt mit 238 Kilometern und 5.500 Höhenmetern, die sich über die vier Anstiege Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und Timmelsjoch erstrecken, zu den schwersten Radmarathons im europäischen Raum.

Bei idealen Temperaturen erfolgte in Sölden um 6:45 Uhr der Startschuss. Die ersten 30 Kilometer verliefen relativ entspannt und schnell, immer leicht bergab bis nach Oetz. Hier begann dann der erste von vier Anstiegen zum Kühtai, welcher mit seinen knapp 20 Kilometern und 1.200 Höhenmetern, recht unrhythmisch zu fahren ist. Michael Hempfer hielt sich anfangs unter den ersten 20 Fahrern bis Kühtai, musste aber dann die erste Gruppe ziehen lassen. Zum Brenner ließen er und seine Mitstreiter sich von der zweiten großen Gruppe einholen. Hier fuhr auch der Vereinskollege Daniel Kloos. Zusammen erreichten sie nach weiteren knapp 40 Kilometern und 800 Höhenmetern den Brennerpass.

Nach der Abfahrt vom Brenner erfolgte bei Sterzing der Anstieg zum Jaufenpass. Dieser ist mit 16 Kilometer und 1.100 Höhenmeter recht gleichmäßig zu fahren. Wieder ging Michael in der Gruppenspitze in den Anstieg. Allerdings kam er nach ungefähr fünf Kilometern in ein Zwischentief und musste seine Kontrahenten unter ihnen auch Daniel, ziehen lassen. Daniel überfuhr in einer guten Zeit unter 60 Minuten den Jaufenpass. Michael folgte wenige Minuten später.

Nach der längeren Abfahrt in den Ort Sankt Leonhard im Passeiertal folgte der letzte Anstieg des Tages auf das Timmelsjoch. Allerdings ist dies mit knapp 30 Kilometern und 1.800 Höhenmetern der schwerste Anstieg des Ötztaler Radmarathons. Während der Passfahrt zum Timmelsjoch erholte sich Michael wieder und konnte einige Teilnehmer, unter ihnen auch Daniel Kloos, einholen. Nach guten 7:20 Stunden konnte er die Passhöhe passieren und in der langen Abfahrt zurück nach Sölden noch einige Fahrer kassieren. Nach 7:54:23 Stunden und einem Schnitt von 28,7 Km/h erreichte er den sehr guten 65. Platz in der allgemeinen Klasse und Platz 136 im Gesamtklassement. Er hatte somit sein diesjähriges Ziel, den Ötztaler unter acht Stunden zu finishen, erreicht.

Daniel Kloss folgte wenige Minuten später, nach 8:04:07 Stunden und einem Schnitt von 26,7 Km/h als 94. seiner Altersklasse und Platz 199 im Gesamtrang. Leider verpasste er, weil am Timmelsjoch von Krämpfen geplagt, das Ziel unter acht Stunden zu erreichen, knapp. Der Sieger Stefano Cecchini war nach 6:56:34 im Ziel.


Zurück