Hier sind alle Berichte zu finden!

Wettkämpfe · Josef Kegreiß

28.03.2018

Lea Waldhoff erstreitet erste Siege; Valentin Kegreiß zweiter in der Gesamtwertung des Schmolke Carbon Cup!

Bereits ab 10. März starteten die Radrennfahrer der TSG traditionell beim Schmolke Carbon Cup, eine Serie von 6 Rennen. In diesem Jahr fanden vom 10. bis 25. März jeweils zwei Rennen pro Woche statt. Alle Rennen waren im Hegau, das Finale wurde in Pfullendorf ausgetragen. Den Serienteilnehmern wird hierbei eine hohe Vielseitigkeit abverlangt, da die Streckenprofile von komplett flach, bis extrem bergig, sehr unterschiedlich sind.

Einen hervorragenden Start in die Rennsaison erwischte Valentin Kegreiß. Bereits beim ersten Rennen gelang es ihm, auf welliger Strecke und bei starkem Regen, in der Spitzengruppe mitzufahren. Am Ende ging der Sieg jedoch an den Schweizer Lukas Spengler. Dahinter kam Johannes Hermann vom Team Baier Landshut auf Platz zwei und Kegreiß konnte mit Platz drei, gleich den ersten Podestplatz einfahren. Lea Waldhoff nutzte dieses erste Rennen als Formtest und gewann die Klasse der weiblichen Jugend sogar mit einer Runde Vorsprung.

Einen Tag später fand in Mühlhausen Ehingen die zweite Etappe statt. Auf einem flachen Kurs bei trockenem Wetter, konnte Lea Waldhoff bereits den zweiten Sieg einfahren. Im Rennen der Amateure startete neben Valentin Kegreiß auch Lars Ulbrich von der TSG. Leider wurde Ulbrich auf halbem Rennens in einen Sturz verwickelt, dabei brach er sich das Schlüsselbein und muss den Saisoneinstieg jetzt um einige Wochen verschieben. Valentin Kegreiß fuhr im geschlossenen Feld mit und erreichte im Sprint den 8. Platz. In der Gesamtwertung der Serie lag der Leutkircher nach dem ersten Wochenende auf Rang 2.

Am 17. März fand das dritte Rennen der Serie in Volkertshausen statt. Das Rennen der Amateure war mit einigen Kontinental Profis aus Österreich und der Schweiz stark besetzt. Der Rennverlauf war auf der weitgehend flachen Runde, von Wind und einsetzendem Regen geprägt. Kegreiß fuhr dabei sehr aufmerksam und konnte sich im Seitenwind, mit einer Spitzengruppe vom Feld lösen. Im Sprint dieser Gruppe erreichte er erneut den dritten Platz und kam somit in der Gesamtwertung wieder näher an Platz 1 heran.

Einen Tag später hatten die Fahrer mit absolut schlechten Bedingungen zu kämpfen. Bei Temperaturen unter null Grad, Neuschnee und starkem Ostwind, setzten sich auf der windanfälligen Strecke zwei Fahrer des Team Vorarlberg ab und fuhren einen ungefährdeten Doppelsieg ein. Kegreiß fuhr in der Verfolgergruppe und erreichte Rang 7.

Eine Woche später fanden die beiden abschließenden Rennen der Serie statt. Die Rennen in Mauenheim und Pfullendorf zählen als äußerst harte Bergrennen. In Mauenheim mussten pro Runde mit 3 Kilometern Länge, sogar eine Höhendifferenz von mehr als 100 Höhenmetern überwunden werden. Neben Kegreiß startete in diesem Rennen auch Timo Funk von der TSG. Da Valentin Kegreiß in der Gesamtwertung nur 4 Punkte hinter dem ersten Johannes Hermann lag, entwickelte sich ein spannender Zweikampf. Beide Fahrer attackierten sich mehrmals, jedoch konnten die Angriffe immer pariert werden. Am Ende ließ Kegreiß bei einer Attacke etwas zu viel Kraft und konnte den Gegenangriff seines Konkurrenten nicht mehr abwehren. Er erreichte auf Rang 7 das Ziel und verlor zwei Punkte in der Gesamtwertung. Rang zwei in der Serie konnte er jedoch weitegehend absichern. Timo Funk erreichte bei seinem Saisoneinstieg den 17. Platz.

Bei der letzten Etappe in Pfullendorf musste Kegreiß seinen Anstrengungen vom Vortag etwas Tribut zollen. Er fuhr zwar in der Gruppe des Gesamtführenden mit, konnte einer Tempoverschärfung am Ende aber nicht mehr folgen und erreichte erneut den 7. Platz. In der Gesamtwertung konnte ihm mit 2 Podestplätzen der zweite Platz jedoch keiner mehr streitig machen, den Gesamtsieg holte sich Johannes Hermann vom Team Baier Landshut.

Am selben Tag startet Timo Funk für sein Bundesligateam Gesundshop24, bei einem großen, international besetztem, Rennen in Frankreich. Auch er konnte eine hervorragende Frühjahrsform unter Beweis stellen und erreichte Rang 24. Das Rennen wurde über knapp 140 Kilometer mit einem Schnitt von 44 km/h gefahren.


Zurück