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Wettkämpfe · Josef Kegreiß

30.04.2018

Valentin Kegreiß sichert sich mit Sieg die A- Klasse, Antonia Hoffmann Zweite beim Vierländer Cup, Lea Waldhoff bei Sichtungsrennen

Die Radamateure Lars Ulbrich und Valentin Kegreiß starteten bei der dritten Etappe des Interstuhl Cups in Wilflingen bei Rottweil. Um den Start bei dieser Rennserie zu ermöglichen, schlossen sich die beiden Rennfahrer in diesem Jahr einer Renngemeinschaft des RSC Donaueschingen an. In Wilflingen war der Rundkurs mit 3,1 Kilometer Länge 23 mal zu befahren. Da knapp die Hälfte der Runde bergauf führt und es nur wenige Flachstücke gibt, war die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Rennen von einer Spitzengruppe bestimmt wird. Mit diesem Hintergedanken zeigte sich Kegreiß in der Anfangsphase des Rennens stets aktiv vorne. Seine Teamkollegen des RSC Donaueschingen halfen dabei, immer wieder einzelne Vorstöße zu neutralisieren. Nach etwa einem Drittel des Rennens ergriff Kegreiß selbst die Initiative und entwischte alleine dem Feld. Der Leutkircher sah allerdings nur wenige Chancen in einer Soloflucht, so dass er das Feld kurze Zeit später wieder aufschließen ließ. Im weiteren Verlauf fuhr der Leutkircher mit einigen anderen Fahrern mit hohem Tempo an der Spitze des Feldes, bis Lücken entstanden und sich eine vierköpfige Spitzengruppe bildete. Mit Kegreiß war Rafael Bertschinger von der Radunion Wangen ein weiterer regionaler Fahrer in der Spitzengruppe. Diese arbeitete gut zusammen und konnte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. In der letzten Runde versuchten alle vier Fahrer vergeblich, mit einer Attacke den anderen zu entwischen. Kegreiß sprintete von Position zwei los, konnte sein hohes Tempo bis zum Ziel halten und mit dem ersten Sieg der Saison die A- Klasse fürs nächste Jahr sichern. Platz zwei erreichte Rafael Bertschinger von der Radunion. Lars Ulbrich erreichte das Ziel in einer Verfolgergruppe auf Platz 18 bei seinem erstes Rennen nach einem Schlüsselbeinbruch im März.

Für weitere erfreuliche Ergebnisse sorgte Antonia Hoffmann in den letzten Wochen. Die junge Rennfahrerin konnte sowohl beim Rennen im bayrischen Burggen als auch in Niederwangen einen zweiten Platz einfahren. Lea Waldhoff bestritt bereits vor zwei Wochen ein Omnium auf der Radrennbahn in Frankfurt (Oder) welches zur Bundessichtung zählte. Bei der Wettkampfart, werden mehrere Disziplinen zu einer Gesamtwertung zusammengefasst. Über 200 Meter erreichte sie den zweiten Platz. In den weiteren Disziplinen hatte Waldhoff allerdings etwas Pech. Am Ende erreichte Sie Rang 8 in der Gesamtwertung. In der Bundessichtung liegt die Leutkircherin auf Gesamtplatz 4.


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