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Wettkämpfe · Josef Kegreiß

25.06.2019

Jan Fauser unter den Top 10 der deutschen Fahrer beim Crankworx Festival; Radamateure in Bolanden / Pfalz

Jan Fauser von der TSG Radabteilung startete in Innsbruck beim Crankworx Festival. Crankworx ist eine Serienveranstaltung die weltweit ausgetragen wird. Das Erste Rennen war im März in Rotorua (Neuseeland), jetzt in Innsbruck (Österreich) und der Abschluss der Serie ist im August in Whistler (Canada). Insgesamt waren 300 Teilnehmer aus der ganzen Welt am Start. Das Fahrerfeld besteht vorwiegend aus Profis, welche den Sport professionell ausüben. Die Downhillstrecke wurde neu und extra für das Festival angelegt; der Kurs in Mutters (oberhalb Innsbruck) hat eine Länge von 4,0 Kilometern mit 450 Höhenmetern. Die Strecke verwandelte sich während den 3 Trainingstagen von einer lieblichen Waldboden-Strecke zu einem Wurzel-Monster. Genau nach dem Geschmack der Fahrer gab es Speedabschnitte wo Geschwindigkeiten von über 65km/h gemessen wurden, garniert mit eingebauten Sprüngen und Steinfeldern. Die Plätze 1 bis 10 dominieren die Nationen USA / Canada und Neuseeland, anschließend folgen die europäischen Fahrer. Die Siegerzeit wurde vom Neuseeländer Brook MacDONALD gefahren und lag bei 2:57 Minuten.

Jan Fauser war mit einer Zeit von 3:25 Minuten im Ergebnis unter den 10 besten deutschen Fahrern im erstklassig besetzten Fahrerfeld.

 

Die Elitefahrer Lars Ulbrich und Valentin Kegreiß von der TSG starteten bei der 53. Austragung des Radklassikers des Donnerbergkreises in Bolanden, Rheinland-Pfalz. Einem hochdotierten Rennen das dadurch ein starkes Starterfeld anlockt.

Das Rennen der Elite Klasse, führte über 15 Runden und insgesamt 117 Kilometer. Der Kurs bietet wegen eines langen Schlussanstiegs die Chance, das Rennen in einer Fluchtgruppe zu entscheiden. Mit diesem Hintergedanken beteiligten sich die beiden Leutkircher abwechselnd an den Attacken der favorisierten Kontinentalteams "Lotto Kern Haus" und "Radteam Hermann" die zur absoluten deutschen Spitze zählen. Zunächst gelang Kegreiß der Sprung in eine kleinere Spitzengruppe die jedoch wieder gestellt wurde. Anschließend setzte sich Ulbrich mit einer großen Gruppe ab. Da alle favorisierten Teams in der Spitzengruppe vertreten waren wurde im Feld kein Tempo mehr gemacht, so dass die Gruppe schnell einen großen Vorsprung herausfuhr. In den letzten Runden konnte Ulbrich einer Tempoverschärfung an der Spitze nicht mehr ganz folgen und fiel etwas zurück. Teamkollege Kegreiß setzte sich währenddessen mit weiteren Fahrern aus dem Feld ab. Ulbrich rettete einen knappen Vorsprung und einen elften Platz ins Ziel während Kegreiß den Sprint der Verfolgergruppe gewann und Rang 18 erreichte. Aufgrund des hochkarätigen Starterfeldes zeigten sich die beiden Leutkircher zufrieden mit ihrer Leistung.


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