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Aktuelles · Valentin KegreiƟ

29.02.2016

Amateur Rennfahrer bereiten sich auf Mallorca auf die Rennsaison vor

In Anbetracht der teils widrigen Wetterumständen in Deutschland, machte sich auch dieses Jahr wieder, ein Teil der neuen Leutkircher Amateur-Mannschaft, auf den Weg in den Süden, um sich bei wärmeren Temperaturen, auf den anstehenden Saisonauftakt vorzubereiten.

Die 4 Rennfahrer Daniel Kloos, Michael Hempfer, Valentin Kegreiß und Marco Barke (Radunion Wangen) machten sich bereits am frühen Morgen des 20. Februars auf, um vom Stuttgarter Flughafen aus, nach Mallorca zu fliegen. Bereits bei der Ankunft auf der Insel um 9:00 Uhr morgens wurden, die Fahrer von strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel begrüßt. Bei noch frischen Temperaturen galt es also schnellstmöglich, die angemietete Finca bei Muro, im nördlichen Teile der Insel zu erreichen. Während die Finca bezogen, und die eigens mitgebrachten Rennräder zusammengebaut wurden kletterte das Thermometer bereits auf knappe 20 Grad, so dass gegen Mittag, bei idealen Bedingungen, zur ersten Ausfahrt gestartet werden konnte. So rollten sich die Fahrer noch am ersten Tag, auf einer 100km langen recht flachen Runde, für die anstehende Trainingswoche ein.

Am 2. Tag nahmen sich die Fahrer eine 5-stündige Ausfahrt, mit kleineren Anstiegen vor, an denen bereits einige Einheiten mit Rennintensität absolviert werden sollten. Also ging es bei wieder, bestem Wetter in Richtung Süden Mallorcas über die beiden Berge Puig de Randa und Puig de Sant Salvador. Am Ende standen in etwas mehr als 5 Stunden knapp 160km zu Buche, womit die Rennfahrer sehr zufrieden waren.

An Tag 3 standen wieder rund 150km durch die Berge Mallorcas an, wobei es bei einer Durchschnittstemperatur von knapp 22 Grad erneut nicht schwer viel, sich für eine solche Ausfahrt zu motivieren. Es ging vom Startpunkt Muro aus zum Coll de Sa Bataia um anschließend am Puig Major den höchsten Punkt der Insel zu erreichen. Danach standen noch die beiden Anstiege zum Coll de Soller und Coll d´Honor auf dem Programm. Nachdem die 150km mit knapp 2700 Höhenmetern absolviert wurden, erreichten die Fahrer müde und zufrieden die Finca, wo sie sich über den anschließenden Ruhetag freuen konnten. Hier galt es hauptsächlich das schöne Wetter zu genießen und sich im Liegestuhl von den absolvierten Einheiten zu erholen. Bevor am Mittag dann noch eine lockere Ausfahrt zum Kaffetrinken und Fotos machen, anstand.

Am 5 Tag, dann nahmen sich die 4 Rennfahrer eine der landschaftlich schönsten Strecken Mallorcas vor. Es ging an der Küste entlang von Can Picafort über Alcudia bis zum Cap de Formentor, dem nördlichsten Punkt der Insel. Bei unverändert schönem Wetter standen an diesem Tag rund 130km, in etwas mehr als 4 Stunden, zu Buche. Am darauffolgenden Tag, musste die Gruppe einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Bei kühleren Temperaturen und bewölktem Himmel, konnten, durch  die Verwicklung in einen Verkehrsunfall, nur 60km absolviert werden. Glücklicherweise wurde hier keiner der Fahrer verletzt und auch das Radmaterial war noch soweit in Ordnung dass zwei weitere Tage trainiert werden konnte.

So brachen die Fahrer am Freitag zu ihrer längsten Ausfahrt auf. Bei einem Mix aus Sonne, Wolken und Temperaturen von ca. 17 Grad ging es zuerst an der nördlichen Küste entlang und dann erneut über den Coll de Sa Bataia sowie den Coll dels Reis, um anschließend die malerische Abfahrt in das, an der Westküste liegende, Sa Calobra in Angriff zu nehmen. Anschließend musste erneut der 10 km lange Anstieg zum Coll dels Reis absolviert werden. So standen an diesem Tag wieder mehr als 2700 Höhenmeter, sowie 170 km in 6 Stunden zu Buche.

Am letzten Tag änderte sich das Wetter auf der Insel dann, so dass bei starkem Wind und später einsetzendem Regen nur noch 60 Kilometer gefahren wurden.

Nachdem es am 27.02, nach einer Woche wieder zurück nach Deutschland ging, konnten die 4 Rennfahrer zufrieden auf eine gute Trainingswoche zurückblicken. So wurden insgesamt mehr als 800 Kilometer absolviert und auch der Zusammenhalt im Team wurde durch gemeinsames Kochen und andere Aktivitäten gestärkt. Nun gilt es in den nächsten Wochen gesund zu bleiben und weiter auf die geschaffene Trainingsgrundlage aufzubauen, so dass die ersten Rennen erfolgreich verlaufen können.

 


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